22.01.2025
Neu im Blog | Die Akte muss sauber bleiben - wie sich die Berliner Verwaltung bei wichtigen Konzepten schwerer tut als sie es müsste.
Die Wirtschaftsflächenkonzepte der Berliner Bezirke offenbaren eine (weitere) Schwäche des Verwaltungshandelns - nicht nur in Berlin.
Auch wenn derzeit die Entwicklung der Wirtschaft immer schnelllebiger, Produktzyklen immer kürzer und Beschäftigungsverhältnisse immer flüchtiger werden: Auch in der Stadt- und Gewerbeentwicklung muss die Öffentliche Hand als Richterin über die Flächennutzung in der Lage sein, über längere Zeiträume nach vorne denken und sich wandelnden Rahmenbedingungen flexibel anzupassen. Da sie aber auch stets verbindlich und verlässlich sein soll, kann so ein Konzept wie das "WiKo", wie das bezirkliche Wirtschaftsflächenkonzept in Berlin abgekürzt heißt, schon mal zu einem ziemlich schwer-verdaulichen Bürokratie-Brocken werden. So geschehen beispielsweise in Lichtenberg, bei dem von Beauftragung bis Beschluss des Konzepts drei Jahre ins Land gingen. Damit am Ende mehr als nur Gemeinplätze in so einem Konzept stehen bleiben, sollte sich die Berliner Verwaltung vielleicht mal etwas lockerer machen - raten zumindest wir in unserem neuesten Beitrag auf blog.stadtundwirtschaft.de
letzte Änderung: 20.02.2025